in nicaragua funktionieren firmen etwas anders als in oesterreich. groester unterschied: sie wollen nichts verkaufen. ja genau, sie wollen einfach nicht. ein beispiel.
nachdem wir im letzten halben jahr ein neues logo fuer chica entworfen haben, soll dieses nun an der bueroaussenwand angebracht werden. aus hauptsaechlich sozialen gruenden beauftragen wir einen maler, der uns (wie in nicaragua ueblich) das schild von hand malt. ueblich oder nicht, das ergebnis ist furchtbar und statt aussenwand, wars dann nur innenhof.
lukas gibt nicht auf und will das logo drucken lassen. und damit geht's los. "so und so will ich das, schicken sie mir doch bitte ein angebot" jaja klar, don lukas.... naechster tag. "ja, es ist nichts gekommen". "ach, tschuldigung, jetzt schick ichs ihnen". naechster tag, naechster tag, naechster tag. der worwechsel aendert sich leicht "biiiiittte, jetzt schickt mir doch ein angebot, ich will ja auch was kaufen, biiiiite". und das nicht nur bei einer firma.
doch es nuetzt nichts. seit 2 wochen steht also auf meiner todo liste 'schild fuer aussenwand bestellen' und ich schaffs einfach nicht. von schwesterlicher seite wurde mir ausserdem die vermutung mitgeteilt, dass wahrscheinlich darum an manchen kreuzungen das stoppschild fehlt und auch darum manche muertos (lustige bodenwellen zur geschwindigkeitsreduktion) unbeschildert sind - geht halt nicht nur mir so ;-)
ausserdem: dieses naechtliche foto zeigt unsere ehemalige mitbewohnerin in totem zustand.

allerliebste gruesse
lukas
1 Kommentar:
Arme Ratte. Habt ihr sie gegessen?
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