hallo lieber leser,
normalerweise weill eine firma geschaefte machen und damit geld verdienen. nicht so in nicaragua - oder, so scheint es zumindest.
um dies zu erlaeutern bedienen wir uns wieder einmal eines kleinen beispiels.
lukas soll die alcaldia in chichigalpa vernetzen und braucht dafuer natuerlich materialen und eine internetverbindung. er ruft daher bei alfanumeric an und fordert einen kostenvoranschlag fuer eine internetverbindung an. als lukas anmerkt, dass die preise hoeher sind, als er erwartet hat, erwaehnt die frau am telefon freundlicherweise gleich, dass die preise verhandelbar sind (anmerkung: alfanumeric ist der einzige anbieter brauchbarer internetverbindungen in chichigalpa)- ohne dass lukas danach gefragt haette. nun gut, lukas schreibt 2 tage spaeter ein mail, dass die alcaldia sehr interessiert ist, aber leider das budget schon verabschiedet hat und darin weniger geld fuer die internetverbindung vorgesehen ist. er schlaegt einen neuen preis vor und schwups, schon ist das ganze ueber 20% billiger. lukas ist stolz! ;-)
wir brauchen ausserdem netzwerkkabel, switch, router etc... es wird also eine person angeschrieben, die bei auf der uni-leon arbeitet, ein bekannter des chefs ist und nebenbei einen cousin hat, der in einer firma in managua arbeitet, die netzwerkprodukte vertreibt und schon unsere oficina verkabelt hat. (haha, soviel zum thema beziehungen). allerdings hat sich die firma auch nach mehrmaligen anrufen nicht mehr gemeldet. naja, will eben keinen aufwand (sprich verkaeufe) haben. verstaendlich, oder...
lukas meldet sich ab ins wochenende ;-)
adiós
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1 Kommentar:
Lukas, ich muss dir endlich einmal für deine tollen Berichte ein Kompliment machen. Sie sind so informativ, abwechslungsreich und witzig verfasst, dass ich mich immer wieder darauf freue, von dir Neuigkeiten zu hören. Alles Gute und liebe Grüße von Sigrid Kieber aus Röthis.
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