hallo lieber leser,
nr. 1: was ist ein termin?
Ein Termin (lateinisch terminus = Grenzzeichen, daraus auch später Ziel, Ende oder Zahlungsfrist) ist ein festgelegter Zeitpunkt, beispielsweise zur Zahlung, Leistung oder Lieferung. Allgemeiner ist ein Termin ein herausragendes Kalenderdatum.
schoen waers. ich spare mir jetzt die definition des worts termins in nicaragua, weil es erstens vermutlich keine gibt, wenn ja diese von jedem anders interpretiert wird und selbst wenn sie von allen gleich interpretiert wuerde, sich niemand daran halten wuerde.
was sagt uns das? vermutlich nur, dass die kosten hier mit der einfuhrung von outlook deutlich gefallen sein muessen, weil nicht mehr ganz so viel geld fuer das ausradieren von falschen kalendereintreagen ausgegeben werden musste.
nr 2: was macht león zu einem dorf
león ist eine stadt mit 158 000 einwohnern, ansich also eine richtige stadt - vergleichbar mit innsbruck.
wenn ich nun in ebendiesem innsbruck einen termin mit einer x-beliebiegen person ausmachen wuerde, mit der ich unsere homepage planen sollte wuerde nichts weiter spannendes passieren. hier passiert aber folgendes: nachdem ich am donnerstag den termin ausgemacht habe (und in den outlook eingetragen - man erinnere sich an den radiergummiverbrauch ;-)) gehe ich am freitag wie sooft in den ausgang. ich erzaehle einer weiteren x-beliebigen person, dass ich mit der homepage-person (namentlich oscar delgado - zu deutsch oscar schlank) einen termin habe ... aaaaach, mit dem oscar - aja, das ist ein guter freund von mir blablabla....ist er wenigstens schlang, wenn sein name das andeutet? nein, eher gross und dick... ;-) gut, immerhin schon mal eine vorabinformation.
ich komme also am dienstag ins buero, rufe sicherheitshalber davor nochmal bei oscar dick-schlank an und bestaetige den termin. nicht damit rechnend, dass er puenktlich kommen wird, verbringe ich die minuten vor dem termin plaudernd im nebenbuero als ich ploetzlich die vom telefon bekannte stimme hoere. ich gehe zum eingang und mein oscar plaudert mit der teresa (arbeitet auch hier bei uns). aha, ihr kennt euch auch? ja sicher, wir haben zusammen studiert. super.
waere ja aber noch gar nichts, wenn nicht diese teresa, dazu noch die schwester von dem maedel kennen wuerde, die mir am freitag schon erzaehlt hat, dass sie den oscar kennt und dieser dazu noch der neffe der frau vom chef waere. verwirrt? ich auch. aber so laeufts und einzelfall ist das keiner... sprich, mir passiert das staendig und es geabe noch 100 weitere bsps.
fuer alle die selbst keine lehre daraus ziehen wollen ;-): sei lieber freundlich zu jedem, er koennte ja schwester, bruder, vater, mutter, freundin, freund deiner/deines egalwas sein.
aber um auf die frage zurueckzukommen was leon nun zu einem dorf macht... keine ahnung.
nr. 3: was ist sicherheit?
eine fast schon philosophische frage, deren niveau ich gleich mal durch ein paar weitere senken werde. warum gibt es im ganzen buero keine tuer mit knauf, sondern nur solche, die man mit schluesseln oeffnen kann? ja klar, "para mas seguridad". toll, jetzt steckt halt den ganzen tag lang der schluesselbund mit allen schluesseln in unserer tuer.
warum gibt es nur einen schluessel fuer die eingangstuere? ja klar, "para mas seguridad". toll, jetzt gibt man den gesamten schluesselbund jede nacht dem wachmann, der damit dann machen kann was er will (wie einige insider wissen, faehrt er dann schnell mal eine runde von exakt 12km mit dem motorrad von martin, das er letzten dienstag ueber die nacht - para mas seguridad - im buero eingesperrt hat).
zum glueck erhebe ich ja gar keinen anspruch, alles was hier passiert zu verstehen... ich glaube ich wuerde nicht fertig werden. was aber klar ist: auf einer reise wuerde man auf solche sachen gar nicht erst stossen und besser erleben und nicht verstehen als nicht erleben und verstehen...ach das funktioniert ja sowieso nicht. ;-)
entonces (neben tranquillo das beliebteste wort im lande), nos vemos!
lukas
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